Von dem Versuch, ein nicht-symmetrisches Ding zu bauen

Die Überschrift könnte auch lauten: “Mal was sinnvolles mit einem 3D-Drucker machen”. Aber über das ‘sinnvoll’ scheiden sich ja auch oft die Geister. Man weiß es nicht. Es geht jedenfalls darum, auf Basis von nicht-digital vorhandenen Sachen möglichst schnell einen passenden 3D-Druck erstellen zu können.

Und um den Aspekt “nicht-symmetrisch” konsequent zu leben, nehme ich als Beispiel ein so dermaßen symmetrisches Teil, … es ist eine reine Freude. Macht aber nichts – mir geht’s hier mehr darum, den Workflow und das ganze Drumherum mal ordentlich voreinander zu bekommen. Was hier jetzt konkret konstruiert wird, ist erstmal zweitrangig.

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Federn im Eigenbau

weil die stossdaempfer vom zircon wirklich viel zu schwach waren, mussten neue her. kaufen wollte ich nicht, heisst ja schliesslich modellBAU. also flugs zum modellbaudealer (federdraht klarmach’n alldaa) und dann ab in den praxiskeller und …seht selbst:

das ist das original: 16 mm innendurchmesser und 80 mm lang

soweit sogut, der erste versuch bestand aus einer m10 schraube, die an einer seite ein loch bekam. der draht konnte dann eingehakt und aufgedreht werden. wie zu erwarten ein produkt fuer die tonne:

ganz klar: groesserer durchmesser.
aus einem ausgeschlachteten drucker, den ich vom sperrmuell hab, stammt diese stange: durchmesser 14mm. auch hier wieder an einer seite ein loch hereingebohrt, um den draht einfaedeln zu können. zusaetzlich habe ich noch zwei flaechen angefeilt, um die stange mit ‘nem maulschluessel packen zu koennen. das ganze wurde im schraubstock zwischen zwei holzbacken eingeklemmt. bevor man losdreht, sollte man den draht in einem halbwegs zivilen anstellwinkel anlegen. spaetere korrekturen sind praktisch nicht zu machen.

das ergebnis spricht fuer sich. rechts das original, links die “replica”…

auh mann…..wie sehr kann soetwas eigentlich in die hose gehen?
nagut- was bleibt ist die erkenntnis, dass 14mm eindeutig zu gross sind. lange ueberlegt und dann schliesslich die loesung im “altes wekzeug”-kasten gefunden: eine alte nuss fuer sechskantschrauben hatte 13mm durchmesser. was soll’s, auf in den kampf

na? na?…

fast perfekt wuerd ich doch mal sagen.
einzig die nuss war ein bisschen kurz aber hey – vor dem spiel is’ nach dem spiel oder wie war das?
den streckvorgang hat das gute stueck dann (natuerlich?) doch wieder nicht heile ueberstanden, schade eigentlich

ich denke, wenn mal das geld dafuer da ist, werd’ ich mich mal nach einer drehbank umschauen (13mm-stangen scheinen nicht fuer den handel produziert zu werden). bis dahin hab’ ich mich ergeben und … neue federn gekauft. schade.

Pimp my Panza

waffen sind scheisse. das weiss hoffentlich jeder. nichtsdestotrotz-dem hat kollege thorsten sich ‘n ferngelenkten panzer gegönnt. na meinetwegen. allerdings hat das ganze auch etwas gutes, schliesslich hat das ding potenzial für mehr….viel mehr.

welcome to ‘pimp my panza’

es fängt -wie so oft- an mit einem fertigen (und ich meine f-e-r-t-i-g’en) haufen plastik:
panorama, deckel auf, antrieb:

nun denn… da wir ja jetzt wissen, wie so’n ding aufgebaut ist, bauen wir einen panzer nach. wir fangen -logischerweise- (?) mit den ketten an. gut ist, daß es leute gibt, die diese dinge bauen und verschicken. besser (wort!) ist, daß jedes kettenglied noch ordenlich aufgebohrt (und das ist wörtlich gemeint) werden muss. dafür haben wir eine schablone, in die jedes kettenglied einzeln eingespannt und dann bearbeitet wird:

jedes kettenglied setzt sich aus 5 teilen zusammen: 3 verbinderelemente, eine stange (=schweissdraht) und schliesslich das mittelteil

nach einer stunde…

nach zwei stunden…

nach drei stunden…

to be continued …

27.3.2006:
zwischenzeilich gab’s einen neuen motor ( ‘tmfkas’…the motor formerly known as scheibenwischermotor). diese höllenmaschine hat zwar noch keine verwendung, zieht dafür aber schon im leerlauf satte 3 ampere bei 12 volt. es hat jedenfalls gereicht, um mein netzteil (IM LEERLAAAAAAUUUUF….) ordentlich in die knie zu zwingen.

 

[23.11.2006]

winter is’, weiter geht’s:

das wird einmal das seitenteil (das blech meine ich- die stofftasche wird mal der turm Laughing):

 

und das is t-bone thorsten a.k.a. ‘doktor sprit’ a.k.a. ‘der typ, dem der panzer gehört’ mit der präzisions-stichsäge:

 

..und der präzisions-bandsäge…

 

…und dem präzisions-winkelschleifer ….

 

der zweck heiligt schliesslich die mittel. notfalls wird gesprengt.

 

immerhin…wir nehmen wenigstens keine drogen. in der zeit. also nicht viele. prinzipiell jedenfalls.

[8.4.2007]

Geht weiter- Thorsten sich erstmal ‘nen saftigen Batterie besorgt:

 

Wie es aussieht, wenn Thorsten Alublech zurechtverstümmelt, ist mit allergrößter Sicherheit nicht halb so interessant wie ein Satz saftige Zwischenergebnisse….Das wird….

 

 

 

Vom ganzen ‘rumstehen und zugucken war mir zwischenzeitlich etwas langweilig:

 

[12.4.2007]

Wir waren tüchtig (Thorsten sogar noch etwas tüchtiger als ich…..). Die nächsten paar Bilder kommen mal völlig undokumentiert daher:

 

 

 

 

 

Specter

Endlich ein neuer Dienstwagen, um die ganzen Einsätze (ihr wisst schon…Doktor-Andy…Spezialiologe und so…) auch in unwegsamen Gelände mit Stil und Eleganz zu bewältigen…

 

Carson Specter. Schönes Ding, wie ich finde. Da ich mittlerweile im Besitz von ungefähr 800 Sendern bin, habe ich mir dann auch gleich die Race Edition gegönnt. Der Motor stammt aus meinem alten Wagen. Dank der grandiosen Hilfe eines Vereinskollegen (‘Was weiss ich, was ich da eingestellt habe, ist auch egal, läuft ja jetzt’) macht der Motor auch keine Zicken mehr und geht mal ab wie Schmitz ihm seine Katze.

 

 

Ach, blieb er doch nur immer so sauber….

 

Carbon soweit das Auge reicht….angenehm

 

So soll’s mal aussehen. Ich hasse diesen Neon-Scheiss, den man auf den ganzen RTR-Karosserien findet. Und hier noch’n Blitz, und da noch ‘n Totenkopf und unbedingt schwarze Zickzack-Linien auf weissem Hintergrund. Würg.

 

Die Schablone für den Stern hat ungefähr 3 Tage benötigt. Dem ganzen wird mit ca. 20 hauchdünnen Farbschichten Respekt gezollt….Um Himmels Willen keine Lacknasen.

 

Zum Schluss war die weiße Dose fast leer.

 

Und?   Und?   Style wie’n Wholecar, wollski. (fast) fehlerfrei

 

Unschwer zu erkennen, daß der kleine schon unterwegs war.

 

Buggies haben den Nachteil, daß sie eigentlich keine Spassmodelle sind. Backflips, Wheelies und diesen ganzen Zinober wird man hiermit nur mit unfassbar viel Aufwand hinbekommen. Der Vorteil liegt aber ganz klar darin, daß man diese Dinger über eine Strecke ‘fahren’ kann (so mit…gezielt irgendwo hin). Die Stadiumtrucks und Savages sind da einfach zu schwabbelig für meinen (mittlerweile gereiften) Geschmack.

Und so sieht das dann aus.

 

 

Ganz ganz, ganz vielleicht ist der Motor noch ein bisschen fett eingestellt