Alzheimer und Demenz in Osnabrück

Als wir für meine Mom auf der Suche nach einem Pflegeheim waren, haben wir uns sehr (sehr!) viele Heime persönlich angesehen, sehr viel telefoniert und das alles -und das ist wichtig- aufgeschrieben. Das Ergebnis ist ein für uns mittlerweile zum Glück obsoletes Verzeichnis nahezu aller Pflegeheime im Umkreis von ~50km um Osnabrück. Zu den Notizen gehören aktuelle Ansprechpartner (Stand: Mitte 2016), Kosten für Pflegestufen (seit Anfang 2017 veraltet, aber als Orientierung bestimmt hilfreich), der Hinweis auf vorhandene geschützte, bzw geschlossene Bereiche, etc.

Man bekommt solche Listen auch über die weiße Liste, von der Krankenkasse, vom “Pflegestützpunkt Landkreis Osnabrück“, von den Sozialarbeitern im Ameos (sofern sie gewillt sind), von der Alzheimer-Gesellschaft, etc. Diese sind i.d.R. aber hoffnungslos veraltet und enthalten bis auf den Namen der Einrichtung kaum verwertbare Information. Im “Haus am Ledenhof” ist in manchen Listen z.B. immer noch mein alter Kumpel Jan als PDL vermerkt. Der ist seit ~5 Jahren als IT-Mensch unterwegs … soviel dazu.

Es wäre schade, wenn diese Info nicht weiter genutzt werden könnte. Aus naheliegenden Gründen veröffentliche ich die Liste hier nicht direkt (es sind i.d.R. die Pflegedienstleitungen namentlich mit Telefonnummer vermerkt, dazu private Kommentare, etc), stelle aber die Informationen allen Interessierten auf Nachfrage kurzfristig zur Verfügung.

Ganz bestimmt bin ich auf dem Gebiet kein Experte, habe als betroffener Angehöriger aber mittlerweile genug mitgemacht, um viele Fragen beantworten zu können. Die erste Einrichtung, zum Beispiel, in der wir meine Mom unterbringen konnten, hielt es für eine gute Idee, meine Mutter auf einem Freitag Nachmittag rauszuwerfen und zurück ins Ameos zu schicken. Ohne Absprache mit dem Ameos-Klinikum oder gar mit uns. Wir haben davon erst erfahren, als meine Mom schon im Krankentransport auf dem Weg ins Klinikum war. Kann man sich nicht ausdenken, sowas. Schöne Grüße übrigens ans “Alternative Wohnen” in Lotte-Büren. Ihr steht bei mir auch noch auf einer ganz anderen Liste.

Worauf ich damit hinaus will: Man denkt als Angehöriger oft, man sei mit der Situation alleine auf der Welt. Is’ nicht so. Andere sind da auch irgendwie durchgekommen, es geht immer irgendwie. Fragt einfach.

Vorsätze

Mehr Spass haben

weniger blinde Wut

weniger Tappatappa (Bittebitte lieber Hirnkopf, mach’ das weniger)

wieder Musik machen

telefonieren lernen

mehr Content und mehr Visitors

nicht in die Midlife-Crisis geraten

weniger Anwälte

mehr Logikanalyzer

mehr Projekte

mehr Jobs mit Licht und Video

viel mehr Mani- Pedi- Ohri- und Nasiküre

mehr Dinge gebacken bekommen

endlich einen Plan haben, zumindest ansatzweise

Zähne Teil 2

Ende 2016: Is’ jetzt etwa mehr als 5 Jahre her, dass ich mir das Esszimmer hab’ renovieren lassen. Lief ganz gut bislang, ich kann mich nicht beschweren. Man muss halt mehr auf das Zahnfleisch aufpassen, ansonsten is’ alles easy. Zwischendurch gibt es immer mal irgendeine Sache, die den Puls hochschießen lässt, aber das ist bei echten Zähnen ja auch nicht anders. Vor ~6 Monaten ist mir z.B. nochmal mitten in der Nacht einfach so eine Krone ausgefallen.  Bin selten so schnell so hellwach gewesen.

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Handyladestation

Gnihihi…

Endlich. End – lich

Eine Station, um Mobiltelefone, E-Zigaretten, etc. aufzuladen. Mit Glitzer dran. Und sie ist uns richtig, richtig gut gelungen. Mein Job war die Entwicklung der Mimik (Systemarchitektur, Elektronik, Software, …). Das schicke Gehäuse haben die Jungs von LOB entwickelt.

Die Ladenbauer haben’s gerade abgeliefert. Es war ein gar nicht mal so einfacher Weg bis hierhin, aber jetzt sind die ersten Geräte online und ich bin enormst gespannt, was an Feedback hier aufschlägt. Die Prototypenphase war auf jeden Fall ziemlich vielversprechend. Zwei, drei Sachen habe ich bereits auf dem Zettel. Nichts davon qualifiziert sich aber gerade als Showstopper. Daumendrücken.  Und das Ding sieht so geil aus =) .

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Schreibtisch-Rechner

Hab’ meinen Schreibtisch aufgeräumt. Wenigstens ein Mal … ein einziges Mal … soll das irgendwie so aussehen, wie im Katalog. So mit Platz und Kram, der nicht überall herumliegt. Aber irgendwo muss der Plunder ja hin, also habe ich mir so richtig richtig Mühe gegeben und mit nahezu übermenschlicher Präzision alles hinter den Monitor gebaut.

Der Rechner (Intel Nuc) ist per Vesa Mount am Monitor befestigt. Die Soundkarte wird mit Lochband gehalten. Das habe ich natürlich zu kurz abgeschnitten, sodass ein Kabelbinder die letzten Zentimeter überrbrücken muss. Damit’s nicht verkratzt, ist irgendwo noch Klebeband hingejaucht und … egal. Sieht hinterher keiner mehr.

Der Taster ist irgendwie durch’s Gehäuse gefriemelt und mit Heißkleber am Monitor fixiert. Tiptop.

(Das Bild auf der Fensterbank ist tatsächlich so unscharf =)  )