Handyladestation, Phase 4

Immer, wenn ich Leuten erzähle, dass ich an der Entwicklung einer Handyladestation arbeite, höre ich dasselbe:

“Kenn’ ich”,

“Hab’ ich da und da gesehen”,

“Gibt’s schon” …

Und das ist auch richtig. Wenn man nach solchen Geräten im Internet sucht, findet man in Deutschland derzeit drei große (a.k.a.: bei Google gut platzierte) Anbieter: Die Leute aus Kiel, die Kollegen aus Stuttgart ( kennen wir, zumindest der eine Vertriebler is’n okayer Dude ) und dann noch jemand aus Freiburg. Soweit so unspektakulär. Alle Webseiten sehen irgendwie ähnlich aus und sind vermutlich aus demselben Agenturbaukasten entstanden,    “Anpassung nach Kundenwunsch”, “Top-Gerät”, etc.. Manche werben sogar mit “Eigenentwicklung”, interessant.  Ich habe mir das mal angeguckt und ein paar der gängigsten Modelle zusammengesucht.

 

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Handyladestation, Phase 2

Es wird …. es wird.

Ein Querschnitt über die möglichen Konfigurationen, die mit dem von uns entwickelten System abgebildet werden können. Große Fächer ( mit Schukosteckdose ), kleine Fächer für Mobilfunkgeräte, E-Zigaretten, etc. Zugang per Fingerprint oder Touchscreen. Groß, klein, hell, dunkel. Es ist die wahre Pracht. Die dicke Berta links und der Schmalhans in der Mitte ( ich darf das sagen ) sind derzeit unsere Renner. Kann ich gut verstehen. Wenn man davor steht, machen die Teile echt was her.

Verglichen mit den Mitbewerbern ist das hier ( na-tür-lich ) eine ganz andere Hausnummer, was den Haben-Wollen-Faktor angeht. Es ist eben ein ganz anderer Schnack, ob man vor einer blaulackierten Blechkiste in Sarg-Optik steht, oder unsere Geräte benutzt. Wenn mich einer nach dem größten Alleinstellungsmerkmal fragt, sage ich immer:

“Bei uns is’ Glitzer drauf”.

Stimmt ja auch (fast). Das wir in der Lage sind, das Look-n-Feel der Geräte nahtlos an vorhandene Corporate-ID-Richtlinien unserer Kunden anpassen zu können …  geschenkt. Die technischen Finessen, mit denen wir uns dann zusätzlich von den anderen abheben ( Fingerprint, Baby! ), kommen dann noch obendrauf.

Außerdem haben wir einen starken Partner als Vertrieb gewinnen können. Ich bin gespannt, wie sich das entwickelt. Auf jeden Fall wird in den nächsten TagenWochenMonaten wohl erheblich Arbeit auf uns zukommen. Ich freu’ mich derbe drauf.

Handyladestation, Prototypenbau

Ich arbeite ja seit geraumer Zeit an der Entwicklung einer Handyladestation für Gastronomiebetriebe. Mittlerweile stehen einige Exemplare davon in Deutschlands Schnellrestaurants und die Sache läuft ziemlich gut. Hin und wieder gibt es nochmal Dinge, die geändert werden müssen, das sind meistens aber nur kleinere Bugs bzw. Ideen für neue Funktionen in der Software. Das große Ganze steht. Hier mal ein paar Bilder vom Bau der ersten Station.

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Platinenkram

In den letzten Monaten war hier hart Randale am Schreibtisch. Schätze, im letzten Jahr habe ich ungefähr eine million Stunden damit verbracht, Schaltpläne zu zeichnen, Platinen zu entwickeln und die fleißigen Asiaten damit zu beschäftigen, Platinen zu produzieren.

Lasst es mich mal so sagen: “My circuitgame ain’t the strongest one”. Platinendesign geht schon, ist aber nicht meine Königsdisziplin. Aber wir sind ja auch noch in einer frühen Prototypenphase. Schätze mal, es ist auch ein wenig standard, dass sich die Dinge entwickeln.

Die Platine hier ist z.B. nur halb bestückt. Ursprünglich war es der Plan, Einstellungen (Busadresse) per Lötbrücken vornehmen zu können. Jede Platine wäre dann mit derselben Firmware bestückt gewesen. Es hat sich aber gezeigt, dass es einfacher und mindestens genauso praktikabel ist, die Einstellungen direkt in der Firmware zu setzen. Kann man vorher nicht wissen.

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